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OMS-Tag - Freude pur!

„Herr Summermatter, geht es noch weit?“ Nicht nur unser stellvertretender Direktor kennt diese Frage und bringt sie zwangsläufig mit dem Wandertag in Verbindung, sondern wohl jede Lehrperson dürfte sie schon gehört haben, sofern sie als Klassenlehrperson tätig ist oder war. Natürlich hat ein Wandertag seinen Sinn, wenn es um das Wachsen des Klassengeistes geht, aber an der OMS ging es dieses Jahr verstärkt darum, dass sich jeder Jugendliche und jede Lehrperson vermehrt als wichtiger Puzzlestein der gesamten Schule versteht. Deshalb veranstaltete eine Arbeitsgruppe unter der Leitung von Caroline Joris, Christian Roten und Olivier Mermod Mitte September erstmals den OMS-Tag.

In Halbklassen aufgeteilt, traten die Gruppen im Laufe des Tages an zehn Posten gegeneinander an, um abends die Sieger zu küren. Und die Posten hatten es durchaus in sich: Blind Tischfussball zu spielen und nur auf die Anweisungen der Mitschüler zu hören, die dabei von den Gegnern übertönt werden, dies war ebenso wenig eine einfache Aufgabe, wie auf Zeit zunächst zehnmal um einen Ball zu kreiseln und anschliessend einen sechs Meter entfernt liegenden Ball ins Tor zu befördern. Die Gerade war dabei beileibe nicht jener Weg, der am häufigsten zwischen den beiden Bällen beschritten wurde. Aber nicht nur sportlich sollten sich die Jugendlichen betätigen. Einige Jungen, aber auch Mädchen kamen bös ins Schwitzen, als die Aufgabe lautete, innert zehn Minuten eine möglichst lange Strecke zu häkeln oder Papierflugzeuge zu bauen, die so konstruiert sein sollten, dass sie sich anschliessend möglichst leicht im Flug auffangen liessen. Koordinative Fähigkeiten waren zudem gefragt, wenn es darum ging, als Team ein Ei an vier Meter langen Schnüren auf einer Flasche zu platzieren oder einen Ball gemeinsam über einen Hindernisparcours zu führen, wobei die Hände nicht zu Hilfe genommen werden durften und der Ball nicht den Boden berühren sollte.

Am späteren Nachmittag stand der Sieger fest: Die 3. FMS A erzielte das beste Gesamttotal der beiden Halbklassen und konnte als Preis einen Halbtagesausflug mit dem Klassenlehrer aus den Händen des Direktors in Empfang nehmen. Ebenfalls ausgezeichnet wurden die besten drei Halbklassen. Hier schwang die Halbklasse FMP (II) knapp vor der 3. FMS C (II) und der 3. HMS A (II) obenaus. Aber als Verlierer ging an diesem Tag eh niemand vom Feld. Zu viel wurde gelacht, zu viel wurde mit den Klassenkameraden mitgefiebert, als dass sich an diesem Tag jemand als Verlierer hätte fühlen können. Und sollte dies trotzdem der Fall gewesen sein, dann vergassen dies die Jugendlichen wohl spätestens beim abschliessenden Raclette und Grillieren auf dem Rasenplatz vor dem Hauptgebäude. An welcher Mittelschule gibt es das schon, dass die Lehrpersonen für ihre Schülerinnen und Schüler als Köche fungieren?

Zwei Walliser Fahnen, auf denen sich alle Jugendlichen und Lehrpersonen mit ihrem Namen verewigten, werden eine bleibende Erinnerung an diesen rundum gelungenen Tag bilden.

Text und Fotos: Paul Seiler

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